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Elternvertreter des Schuljahres 2020/ 2021

Nachfolgend finden Sie die Namen der jeweiligen KlassenelternbeirÀte und des Schulelternbeirates. Falls Sie mit einem Elternvertreter Kontakt aufnehmen möchten, wenden Sie sich bitte an unser Sekretariat unter 06124-8538

Nachfolgend die Namen der Elternvertreter der Klassen:

G (Fr. Weinheimer):Frau Becker
M1 (Fr. MĂŒller)Frau Heydt/ Herr Aziz
M2 (Fr. Sperling):Frau Keil, Frau Schroll
BOS A (Fr. MĂŒnz/ Herr Petri):NN
BOS B (Fr.Clemens): Frau Hasler
BOS C (Herr Steinhagen): Frau Horn

Schulelternbeiratsvorsitzende:

Frau Jana HeydtTelefon: 06120-9188984E-Mail: janamama1970@hotmail.de

Stellvertreter*in: NN 

Kletterpark-Einweihung-Holz-JKS

Einweihung der Kletterlandschaft

Nach relativ kurzer Bauphase ist die Kletterlandschaft endlich Wirklichkeit geworden!

Kletterlandschaft vor der Eröffnung

Mit großer Freude und Engagement der vielen freiwilligen Helfer aus Eltern, SchĂŒlern und Lehrern der Wiedbach- und Janusz-Korczak-Schule konnte der neue Kletterpark feierlich eröffnet werden. Die Firma Naturspur hat mit viel GefĂŒhl fĂŒr das natĂŒrliche Material Holz einen ansprechenden Kletterpark auf dem Schulhof errichtet.

Wir danken allen Helfern fĂŒr ihren Einsatz!

PeP - gefördert durch die AOK-Hessen

PeP – Gesundheitsförderung, Sucht- und GewaltprĂ€vention

PeP ist ein Unterrichtsprogramm zur Gesundheitsförderung, Sucht- und GewaltprĂ€vention, das speziell fĂŒr Förderschulen entwickelt wurde. Die Ausrichtung liegt sowohl im Bereich der Förderung der allgemeinen Lebenskompetenzen als auch im Bereich der Gruppenentwicklung und der Sucht- und GewaltprĂ€vention.

In Kooperation mit der Suchtberatungsstelle in Taunusstein hat das Kollegium der Janusz-Korczak-Schule am 18.04.2016 im Rahmen eines pÀdagogischen Tages an einer Fortbildung teilgenommen, um erste praktische Einblicke in Ziele und Methoden zu gewinnen.

Gefördert durch die AOK Hessen steht hierdurch ein Angebot an Bausteinen zur VerfĂŒgung, das in allen Stufen der Janusz-Korczak-Schule im Unterricht eingesetzt werden wird.

PeP besteht aus:

15 UE fĂŒr die Klassenstufen 3 und 4
20 UE fĂŒr die Klassenstufen 5 und 6
30 UE fĂŒr die Klassenstufen 7 bis 9.

Die einzelnen Unterrichtseinheiten sind den drei Schwerpunkten Gruppen- und Persönlichkeits-entwicklung und spezifischer SuchtprÀvention zugeordnet. Die Einheiten sind flexibel und können bedarfsorientiert eingesetzt werden. Die Schwerpunkte liegen dabei auf:

Problemlösungsstrategien, Regeln des Zusammenlebens, Konfliktlösungsmethoden, Umgang mit Wut, Stress und Angst

Das Projekt wurde von der Programmentwicklungsgruppe des Nordverbundes suchtprĂ€ventiver Fachstellen und dem IFT-Nord fĂŒr das Projekt Anschub (Anschub.de) der Bertelsmann Stiftung entwickelt.

JSK Leitbild Graffiti

Unser Leitbild

Unser Ziel als Beratungs- und Förderzentrum und als Förderschule ist es, dass sich SchĂŒlerinnen und SchĂŒler auf eine erfolgreiche persönliche und berufliche LebensfĂŒhrung vorbereiten und damit am gesellschaftlichen Leben teilhaben.

Wir versuchen die BedĂŒrfnisse von SchĂŒlerinnen und SchĂŒlern zu verstehen und bauen tragfĂ€hige Beziehungen zu ihnen auf.

Wir betrachten Lehrer, Eltern und SchĂŒler als Lernende und bemĂŒhen uns um gemeinsame und nachhaltige Lösungen. Grundlage unserer inklusiven PĂ€dagogik ist ein wertschĂ€tzender Umgang miteinander.

FĂŒr uns ist die Vielfalt eine Bereicherung des Lernens und das AnknĂŒpfen an die individuellen Lernvoraussetzungen jedes Einzelnen unabdingbar.

Wir nutzen die unterschiedlichen Kompetenzen aller am Erziehungs- und Bildungsprozess Beteiligten und fördern durch differenzierte, handlungs- und lebensbedeutsame Unterrichtsangebote.

Wir stehen den SchĂŒlerinnen und SchĂŒlern, den Eltern und der Bildungsregion als Kompetenzzentrum in der Entwicklung eines inklusiven Sozialraums zur VerfĂŒgung.

Berufsorientierung Janusz-Korczak-Schule

Die Berufsorientierung an der Janusz-Korczak-Schule

Mit der Struktur und den Inhalten des prozessorientierten und modular aufgebauten Konzepts der Berufsorientierungsstufe (JahrgĂ€nge 7-10) werden unsere SchĂŒlerinnen und SchĂŒler auf die hinreichende BewĂ€ltigung der berufs-und lebensweltbezogenen Anforderungen vorbereitet um nach der Schule eigenstĂ€ndig und selbst bestimmt leben zu können.

Unser Berufsorientierungskonzept und das Berufsorientierungscurriculum ist deshalb prozessorientiert angelegt, da unsere Schule auf VerĂ€nderungen reagieren muss, wie etwa ein sich Ă€nderndes SchĂŒlerklientel. Diese Prozessorientierung schlĂ€gt sich praktisch in einem stetigen Hinterfragen der Inhalte und Struktur nieder. Modular ist das Konzept angelegt, weil dadurch im Sinne der didaktisch-curricularen Lernfeldorganisation Unterrichtsinhalte nicht fachsystematisch geordnet, sondern Situationen analysiert werden, die fĂŒr die Berufsorientierung, aber auch fĂŒr die Alltags-, Gesellschafts-und Freizeitorientierung der SchĂŒlerinnen und SchĂŒler bedeutsam sind.

Die Berufsorientierung bildet einen wesentlichen Teil von fĂŒnf Qualifikationsbereichen: Berufsorientierung, Alltagsorientierung, Gesellschaftsorientierung, Freizeitorientierung und Orientierung Hauptschule. Diese werden schulorganisatorisch nicht wesentliche getrennt, sondern ĂŒberschneiden sich strukturell. 

In insgesamt sechs Wochenstunden werden sieben bis acht Wochen lang vier Arbeitslehre-Module angeboten – zeitgleich findet das Berufsorientierungsmodul statt. So entstehen fĂŒnf Modulgruppen mit je sechs bis acht SchĂŒlerInnen, aufgeteilt nach Schulbesuchsjahren und pĂ€dagogischen Kriterien, die von allen SchĂŒlerInnen der Berufsorientierungsstufe durchlaufen werden. Die Arbeitslehre-Module decken Teilbereiche aus vier Berufsfeldern ab: 

  • Landwirtschaft, Natur, Umwelt (Berufe mit Pflanzen),
  • Dienstleistung ( Berufe im Hotel- und GaststĂ€ttengewerbe, Berufe rund um den Haushalt, Berufe rund um Sauberkeit und Hygiene),
  • Produktion, Fertigung (Berufe mit Holz, Berufe mit Bekleidung, Berufe mit Textilien), =623;         Bau, Architektur, Vermessung (Berufe im Ausbau).

Über die praktische Arbeit an lebensnahen Aufgaben können sich die SchĂŒlerInnen die Theorie leichter erschließen und ihren individuellen Zugang finden. In den Modulen stehen unter anderem die jeweiligen Anteile der beiden KernfĂ€cher Deutsch und Mathematik.

Folgende Arbeitslehre-Module gibt es derzeit an der Schule: 

  • Holzwerkstatt,
  • Hauswirtschaft-Bereich Textil, 
  • Hauswirtschaft-Bereich Kochen und SchĂŒlercafĂ©, 
  • Garten-und Landschaftsbau + Service- und Reparaturdienst.

An der Janusz-Korczak-Schule fĂŒhren wir die SchĂŒlerInnen zu zwei verschiedene AbschlĂŒssen:

  • Zum Berufsorientierungsabschluss
  • Zum Hauptschulabschluss/Qualifizierenden Hauptschulabschluss (in Kooperation mit der Nikolaus-August-Otto-Schule Bad Schwalbach, deren Abschlusszeugnisse die SchĂŒlerInnen erhalten).
3 Grundstufe JKS Schule

Unsere Arbeit in der Grundstufe

Die Grundstufe beinhaltet die Jahrgangsstufen 1 bis 4/5. Unsere Klassen setzen sich meist jahrgangsĂŒbergreifend zusammen. Dies fĂŒhrt zu einer großen HeterogenitĂ€t in jeder Klasse.

FĂŒr uns sind Differenzierung und Individualisierung grundlegende Unterrichtsprinzipien. Wir nehmen jeden SchĂŒler mit seiner individuellen Biografie und Lernausgangslage wahr und unterstĂŒtzen ihn darin, grĂ¶ĂŸtmöglichen Erfolg in der Schule zu haben. DafĂŒr ist eine vertrauensvolle und wertschĂ€tzende Beziehung zwischen Lehrer und SchĂŒler ganz bedeutsam.

Damit sich die SchĂŒlerinnen und SchĂŒler in ihrer Klasse wohl fĂŒhlen, ist es uns außerdem sehr wichtig, die Beziehungen der SchĂŒler untereinander zu fördern, z.B. durch gemeinsame AktivitĂ€ten und Spiele.  

Die Zusammenarbeit mit den Eltern und Erziehungsberechtigten hat fĂŒr uns einen hohen Stellenwert und wir versuchen, einen grĂ¶ĂŸtmöglichen Austausch mit den Eltern herzustellen (z.B. durch regelmĂ€ĂŸige schriftliche RĂŒckmeldungen, ElterngesprĂ€che, Elternnachmittage).

Im Unterricht der Grundstufe wird das soziale Miteinander durchgĂ€ngig gefördert. Die Kinder sollen lernen, Klassen- und Schulregeln zu beachten und soziale Verhaltensweisen untereinander einĂŒben. Dazu zĂ€hlen u.a. sich gegenseitig zuhören, sich vertragen, freundlich zueinander zu sein und aufeinander RĂŒcksicht nehmen.

Weiterhin werden in der Grundstufe grundlegende Arbeitsformen erlernt. Zentrale Anliegen hierbei sind die HinfĂŒhrung zum selbststĂ€ndigen Arbeiten und das Wecken von Lernfreude. Im Unterrichtsalltag erfolgt ein hĂ€ufiger Wechsel von gemeinsamen, Einzel- und offenen Unterrichtsphasen.

Folgende Inhalte werden in der Grundstufe erarbeitet:

Deutsch:

  • Lesen lernen mit einem Leselehrgang
  • ganzheitliche Buchstabenerarbeitung
  • kleine Wörter und kurze Texte sinnentnehmend lesen
  • Lernwörter im Rahmen der wachsenden Buchstabenkenntnisse richtig schreiben Mathematik:
  • Zahlenraum bis 10: Mengen und Ziffern, Mengenvergleiche, Zahlzerlegung, Addition, Subtraktion
  • Zahlenraum bis 20: Mengen und Ziffern, ZehnerbĂŒndelung, Addition, Subtraktion, ZehnerĂŒbergang
  • Zahlenraum bis 100: ZehnerbĂŒndelung, Addition und Subtraktion von Zehnerzahlen, Orientierung im Hunderterraum, Stellenwertsystem, Addition und Subtraktion von Zehnern und Einern, ggf. ZehnerĂŒbergang Neben den kulturtechnischen FĂ€chern lernen die SchĂŒlerinnen und SchĂŒler bei uns musische (Kunst und Musik), motorische (Sport, Bewegungszeit) und sachbezogene Inhalte (Sachunterricht). Auch wird in der Grundstufe von Beginn an Wochenplanarbeit umgesetzt, in der die Kinder vor allen Dingen SelbststĂ€ndigkeit und Eigenverantwortung lernen. Damit   die SchĂŒlerinnen und SchĂŒler Lerninhalte nachhaltig begreifen können, ist der Unterricht schĂŒlerorientiert, kleinschrittig und handlungsorientiert. Neben der Vermittlung von kognitiven Lerninhalten spielt das emotionale und soziale Lernen eine wesentliche Rolle, weshalb Spiel-, Selbsterfahrungs- und Entspannungsphasen den Unterrichtsalltag stets begleiten. Besondere Unterrichtsangebote in der Grundstufe:
  • Zweimal jĂ€hrlich eine Projektwoche (im Klassenverband)
  • Jahres-zeitbezogene AusflĂŒge in die nĂ€here Umgebung oder zu außerschulischen Lernorten
  • gemeinsame Feiern in der Schule
  • kleine Klassen-interne Projekte
Schule JKS Mittelstufe

Die Mittelstufe der JKS

Im Hinblick auf ein Leben als Jugendlicher und spĂ€terer Erwachsener bildet die Mittelstufe ein Bindeglied zwischen Grundstufe und Berufsorientierungsstufe der JKS. Die Gegenstandsbereiche der Grundstufe werden in der Mittelstufe weitergefĂŒhrt.

Die SchĂŒler im Schulbesuchsjahr 5-8 erweitern entsprechend ihres Entwicklungsstandes ihre schriftsprachlichen und mathematischen Kompetenzen. Zentrale Bereiche liegen in der Förderung der emotionalen und sozialen FĂ€higkeiten und verschiedener Unterrichtsformen und -methoden. Ein handlungsorientierter Unterricht, lebenspraktische Anleitung, SelbststĂ€ndigkeit, KooperationsfĂ€higkeit, TeamfĂ€higkeit und Verantwortungsbewusstsein stehen im Vordergrund. Neben der inneren Differenzierung und der Arbeit in kleineren Gruppen ist auch eine Ă€ußere Differenzierung in leistungshomogeneren Gruppen (klassenĂŒbergreifend) möglich.

Die individuelle Förderung jeden einzelnen SchĂŒlers/ SchĂŒlerin ist vorrangiges Prinzip.

Im Rahmen der Persönlichkeitsentwicklung bildet die PubertĂ€t einen ganz wesentlichen Aspekt dieser Altersgruppe. Wichtige Inhalte der Mittelstufenarbeit sind daher GefĂŒhle, SexualitĂ€t, Partnerschaft sowie die geschlechtliche IdentitĂ€tsfindung. Die SchĂŒler sollen zudem lernen, ein realistisches Selbstbild aufzubauen. Sie sollen dazu befĂ€higt werden, ihre FĂ€higkeiten, Möglichkeiten, aber auch Grenzen zu erkennen, realistisch einzuschĂ€tzen und zu akzeptieren.

Einmal wöchentlich findet Arbeitslehreunterricht statt, indem die SchĂŒler in halbjĂ€hrlichem Wechsel am Koch- oder Werkunterricht fĂŒr 3 Stunden teilnehmen.

Kompetenzen im Fachbereich Deutsch

Sprachliches Lernen:

Sprecherziehung, Abbau von Redehemmungen, freies strukturiertes Sprechen, Themen-gebundene Diskussionen, kleine VortrÀge vorbereiten und halten

Steigerung der LesefÀhigkeit:

Erfassen von Wortbildern, Lesen in Sinnschritten, betontes Lesen

Arbeiten an Texten:

Lesen von Ganzschriften und Geschichten, Beantworten inhaltlicher Fragen, kleine Zusammenfassungen schreiben, Texte verĂ€ndern, HeftfĂŒhrung,  Schriftpflege und Rechtschreibstrategien, kreatives  Schreiben, Beschreibungen, Gebrauchstexte, Einhalten von vorgegebenen Strukturen (Satzbau)

Kompetenzen im Fachbereich Mathematik:

Festigung des Zahlenraumes bis 100
Erarbeitung des Zahlenraumes bis 1000, 10.000
Festigung der Grundrechenarten
Maße und Gewichte
Rechnen mit Geld
Textaufgaben
Geometrie: Dreiecke, Rechtecke, Vierecke

Schule JKS Jugendliche

Die Berufseinstiegsbegleitung an der JKS

  1. Erreichen des Schulabschlusses
    Ziel der Berufseinstiegsbegleitung ist es, dass die SchĂŒler an der Janusz-Korczak-Schule einen Abschluss erreichen können.
  2. UnterstĂŒtzung bei der Berufsorientierung und der Berufswahl
    Die Berufseinstiegsbegleitung fördert die Entwicklung und Festigung einer auf die individuellen Kompetenzen des Teilnehmers abgestellten beruflichen Perspektive. Dies beinhaltet auch die ÜberprĂŒfung ggf. bereits getroffener Berufswahlentscheidungen.
  3. UnterstĂŒtzung Ausbildungsplatzsuche
    Die SchĂŒler werden durch die Berufseinstiegsbegleitung im Bewerbungsprozess unter Nutzung der Angebote der Janusz-Korczak-Schule und der Agentur fĂŒr Arbeit aktiv unterstĂŒtzt. Individuelle Begleitung bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz, um die Integration in eine Berufsausbildung zu erreichen. Dabei soll der SchĂŒler motiviert werden, sich aktiv um eine Ausbildungsstelle zu bemĂŒhen. Weiter soll er in die Lage versetzt werden, sich auf dem allgemeinen Ausbildungsmarkt selbststĂ€ndig zu bewerben und seine StĂ€rken, Kenntnisse und FĂ€higkeiten entsprechend darzustellen. UnterstĂŒtzung von Bewerbungen per Telefon/Briefpost/Internet/ E-Mail, EinĂŒben der aktuellen Standards zur Erstellung von schriftlichen Bewerbungsunterlagen.
  4. Begleitung in Übergangszeiten zwischen Schule und Berufsausbildung
    Nach dem Verlassen der Janusz-Korczak-Schule werden die SchĂŒler durch die Berufseinstiegsbegleitung weiter unterstĂŒtzt, um die Integration in eine Berufsausbildung zu erreichen. Wenn nach Beendigung der Janusz-Korczak-Schule der direkte Übergang in eine Berufsausbildung nicht gelingt, besteht die Aufgabe des Berufseinstiegsbegleiters zunĂ€chst darin, rechtzeitig mit dem Berufsberater bzw. Berater Reha/SB zielgerichtete Förderwege (z. B. Teilnahme an schulischer Berufsvorbereitung, BvB, EQ, FSJ und Pusch) abzustimmen und den Teilnehmer bei der Realisierung zu begleiten. Der Schwerpunkt in der Berufseinstiegsbegleitung soll auf der engen sozialpĂ€dagogischen Begleitung liegen, um die Motivation des Teilnehmers fĂŒr eine Ausbildungsaufnahme zu erhalten, zu stabilisieren bzw. wieder aufzubauen.
  5. Stabilisierung des AusbildungsverhÀltnisses
    Ein weiteres Ziel der Berufseinstiegsbegleitung ist die nachhaltige Stabilisierung der Teilnehmer im AusbildungsverhÀltnis, um eine dauerhafte Integration anzustreben.
TĂ€nzer*innen Brasilien Schule Ganztagsangebote

Ganztagsangebote

Von Dienstag bis Donnerstag von 12.40-15.05 Uhr bieten wir fĂŒr SchĂŒlerinnen und SchĂŒler aller Altersstufen ein vielfĂ€ltiges Angebot an. Die Teilnahme an AG’s ist freiwillig, jedoch nach Anmeldung durch die Eltern fĂŒr ein Halbjahr verbindlich. Die Aufnahme erfolgt in Absprache von Klassenlehrer/in, Schulleitung und Ganztagskoordinatorin.

SchĂŒlerinnen und SchĂŒler der Berufsorientierungsstufe nehmen entsprechend des individuellen Lern- und Entwicklungstandes einmal wöchentlich an einem Förderkurs teil. Die Auswahl nehmen Klassenlehrer/in und Berufsorientierungsstufenleiter vor.

Angeboten werden:

  • UnterstĂŒtzung bei den Hausaufgaben
  • Gemeinsames Mittagessen (Dies kann fĂŒr einen Betrag von 3,65 Euro pro Essen monatlich im Voraus bestellt werden. Bei Bedarf kann das Essen ĂŒber das Bildungspaket finanziert werden.)
  • AG-Angebote: wie Lego Mindstorms, wissenschaftl. Experimente, Theater, Spiele etc.
  • Förderkurse fĂŒr leistungsstarke SchĂŒlerinnen und SchĂŒler zur Vorbereitung auf den Hauptschulabschluss sowie leistungsschwĂ€chere SchĂŒlerinnen und SchĂŒler als zusĂ€tzliche Förderung in den FĂ€chern Mathematik und Deutsch. 
Janusz Korczak mit Kindern aus dem Warschauer Ghetto

Janusz Korczak

Janusz Korczak mit Kindern aus dem Warschauer Ghetto
Janusz Korczak mit Kindern aus dem Warschauer Ghetto

Die Schule entstand in den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts aus der Überzeugung, lernschwachen Kindern ein besonders Förderangebot zu bieten. So entstand in Bad Schwalbach aus dem Engagement zweier Lehrer zuerst eine „Sonderklasse“, aus der sich kurze Zeit spĂ€ter die heutige Janusz-Korczak-Schule grĂŒndete.

Janusz Korczak wurde als Sohn einer jĂŒdischen Familie 1878 in Warschau, Polen unter dem Namen Henryk Goldszmit geboren. Er war Kinderarzt, Schriftsteller und Erzieher. Als Schriftsteller veröffentlichte er unter dem Pseudonym Janusz Korczak seine Werke.

Mittelpunkt seines Lebens war das Kind, um dessen Wohl er stets kĂ€mpfte. Janusz Korczak leitete zwei WaisenhĂ€user. Er wollte Kinder, die keine Eltern mehr hatten, vor Gewalt und Rechtlosigkeit schĂŒtzen, ihnen ein Zuhause geben und demokratisches Zusammenleben einĂŒben.

Auch als die Nazis Polen besetzten und alle Juden unter ihrer  Herrschaft zu leiden hatten, blieb er bei ihnen und beschĂŒtzte sie so gut er konnte. Am Ende begleitete er die jĂŒdischen Kinder ins KZ Treblinka und folgte ihnen in die Gaskammer.

Gegen Ende der 1970-iger Jahre hat das damalige Kollegium unserer Schule entschieden, in Janusz Korczak ein Vorbild zu sehen und deshalb der Schule seinen Namen zu geben.